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06. November 2008

Roundtable: The Future of Healthcare Logistics in Europe

„The Future of Healthcare Logistics in Europe“ war das Motto der Roundtable-Veranstaltung zu der arvato services healthcare Anfang November in der Bertelsmann-Repräsentanz in Berlin mehr als 20 Teilnehmer begrüßte.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung und der sich anschließenden Diskussion standen Unternehmensstrategien und operative Distributionslösungen als Antwort auf sich verändernde Anforderungen und Markttrends. Der internationale Teilnehmerkreis setzte sich sowohl aus Supply Chain Managern international agierender Unternehmen der Medizintechnikbranche als auch aus Experten aus Wissenschaft und Beratung zusammen.

Zentraler Veranstaltungs- und Ausgangspunkt für weitere Diskussionen war die Vorstellung der MedTech-Studie, die in Zusammenarbeit von arvato services healthcare und Buck Consultants International entstanden ist. Da infolge der zu erwartenden Entwicklung das Outsourcing der Distribution an Bedeutung gewinnen wird, unterstrich Professor Richard Wilding von der Cranfield School of Management U.K. in diesem Kontext die Bedeutung von Partnership Management. Die komplexer werdende Supply Chain, so Wilding, könne zukünftig nur durch Prozesstransparenz und auf Basis einer vertrauensvollen Partnerschaft zwischen Unternehmen und Dienstleister erfolgreich gesteuert werden.

Aus der Praxis berichtete Jef Herrmann. Der Distribution Manager des Diagnostikherstellers Beckman Coulter schilderte in seinem Vortrag, als Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation, den Aufbau von regionalen Distribution-Centern sowie die Übernahme der operativen Abwicklung durch arvato services healthcare. Am Beispiel des zentralen Ersatzteillagers in Zaventem (Brüssel) verdeutlichte er die Vorteile der Zusammenarbeit: Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette sowie die Konsolidierung der europäischen Bestände, wobei die Verfügbarkeit der Ersatzteile in den wesentlichen europäischen Ländern (einschließlich UK) über Nacht sichergestellt ist. Zudem konnten die Order-cut-off-Zeiten für alle Märkte gegenüber der bisherigen Lösung beibehalten oder sogar verbessert werden.

Weitere Themen, die in der sich anschließenden Diskussionsrunde und beim informellen Get-Together vertieft wurden, waren konkrete Ansatzpunkte im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Herstellern bei der Distribution im Sinne von Multi-User-Lösungen, Möglichkeiten zur Erhöhung der Transparenz in der Wertschöpfungskette sowie Ansätze zur Differenzierung mittels integrierter Supply-Chain-Lösungen.


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