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29. Januar 2009

Neuer Report zeigt die wesentlichen Trends und Herausforderungen in der Medizintechnik-Logistik

Was sind die Herausforderungen und welche Trends lassen sich in der Logistik erkennen? Eine Frage, die gegenwärtig viele Unternehmen in der Medizintechnik-Branche beschäftigt – und das weltweit. Die medizintechnische Distribution steht vor einem Umbruch. Kostendruck, ein sich verschärfender Wettbewerb, steigende Kundenerwartungen und die zunehmende Substituierbarkeit von Medizin-Produkten messen der Logistik eine neue Bedeutung bei. Diesen Trend bestätigt auch eine in Zusammenarbeit von Buck Consultants International und arvato services healthcare durchgeführte Studie.

Renommierte medizintechnische Unternehmen wurden dafür befragt. Das Ergebnis ist deutlich: Um als Unternehmen in der Medizintechnik weiterhin erfolgreich zu sein, sind neue richtungweisende Ansätze gefragt.

In den Vordergrund rücken Distributionslösungen, die nicht nur zu Kostenreduktionen führen, sondern auch in der Logistik eine Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb gewährleisten und auf diese Weise Wachstumspotenziale ermöglichen. Der Schlüssel zum Erfolg, so ein Ergebnis der Studie, wird die Identifikation der Endkunden und deren individuellen Anforderungen sein, um basierend darauf passgenaue, integrierte Supply-Chain-Lösungen realisieren zu können. Ganzheitliche Lösungen, die u. a. Customer Care, Finanzdienstleistungen und Customer Relationship Management beinhalten, rücken zunehmend ins Blickfeld.

In der Umsetzung kommt es darauf an, die Supply-Chain-Lösungen und Services auf die Produkte und damit auf die Zielgruppe zuzuschneiden und vom Wettbewerb abzusetzen. Solche Diversifikationen finden zurzeit in der Praxis aber nur in geringem Maße statt. Ansätze im Sinne von unterschiedlichen Lösungen und Services für unterschiedliche Produkt-Markt-Kombinationen werden so gut wie gar nicht berücksichtigt. Wenn überhaupt, so die Ergebnisse der Studie, wird lediglich nach Produktgruppen oder geographischen Absatzmärkten unterschieden.

Die Potenziale, die sich durch Kooperationen entlang der Supply Chain realisieren lassen, werden von der Mehrheit der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen bestätigt und als zukünftig bedeutend eingestuft. Führende Unternehmen im Bereich Supply Chain Management, insbesondere in der Automobil-Industrie, verbinden bereits heute die eigenen Prozesse und Erkenntnisse effizient mit denen ihrer Partnerunternehmen. Transparente, kollaborative Ansätze werden hier nicht als Gefahr gesehen, sondern als Chance begriffen, Mehrwerte zu generieren. Da diese Potenziale zunehmend auch in der medizintechnischen Branche erkannt werden, werden Konsignationslager-Modelle, lieferantengesteuerte Bestände sowie der Direktvertrieb in Zukunft eine wesentlich Rolle spielen. Aber auch die effiziente Verlinkung interner Prozesse und Informationen, insbesondere der Abteilungen Sales und Supply Chain/Logistik, gewinnen für ein bedarfsorientiertes Agieren am Markt an Bedeutung.

„Die Studie zeigt die zukünftigen Herausforderungen und Trends, macht aber zugleich deutlich, dass viele Potenziale entlang der Supply Chain gegenwärtig noch nicht oder nur ungenügend genutzt werden. Die medizintechnische Branche ist in Bewegung. Andere Industrien sind aber schon bedeutend weiter, insbesondere mit Blick auf die ´Supply Chain Maturity´, was zeigt, dass hier eindeutig Nachholbedarf besteht“, resümiert René Boerema, Director von Buck Consultants International.

Dr. Thorsten Winkelmann, Geschäftsführer von arvato services healthcare ergänzt: „Es wird deutlich, dass eine effiziente, integrierte aber vor allem endkundenorientierte Supply Chain nicht nur zu Kostenreduktionen führt, sondern – und das ist das Entscheidende – überaus geeignet ist, die Kundenbindung zu stärken und die Profilierung beim Kunden voranzutreiben.“

Neben den allgemeinen Trends und Herausforderungen nennt die Studie Handlungsempfehlungen und bietet praxisbezogene Beispiele, die geeignete Lösungsansätze aufzeigen.

Der Report kann ab dem 2. Februar 2009 kostenlos unter contact@arvato-services-healthcare.com angefordert werden. Um Anfragen möglichst schnell bearbeiten zu können, sind das Stichwort „Studie 2009“ und vollständige Kontaktdaten anzugeben.

Interessenten können sich auch direkt an Sebastian Ruckes unter +49 (0) 21 73 – 39 90-10 85. wenden.


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