Für den passiven Cold Chain Management Prozess wird eine eigens dafür entwickelte Isolierbox eingesetzt um temperaturempfindliche Arzneimittel optimal zu schützen. Sie wurde produktabhängig für 48 Stunden in einem entsprechenden Sommer- bzw. Winterprofil validiert. Die Isolierbox ist für die Kühllogistik derart konzipiert, dass sie mechanischen Belastungen auf dem Transportweg standhält sowie den rechtlichen Bestimmungen zu Umweltverträglichkeit und Brandschutz entspricht.
Für sie erhielt arvato services healthcare Gebrauchsmusterschutz. Die Isolierbox aus Neopor® mit speziell geformter Innenwand und doppelt gesichertem Deckel wurde für die Temperaturbereiche 2–8 °C und 2 bis 25 °C qualifiziert. Die Qualifizierung wurde bei minimaler und maximaler Befüllung durchgeführt. Temperaturmessungen wurden teilweise im Produkt als auch außerhalb realisiert.

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Integrierte Lösungen für anspruchsvolle Diagnostik-Produkte – arvato services healthcare hat die weltweite Logistik neuartiger Krebsdiagnostik-Produkte der Berliner Epigenomics AG übernommen. Für das Molekulardiagnostik-Unternehmen wickelt der international agierende Outsourcing- und Logistikdienstleister vom Standort Monheim aus die Verteilung anspruchsvoller medizinischer Produkte ab. Empfänger sind sowohl Labore als auch wissenschaftliche Einrichtungen. Das Aufgabenspektrum umfasst neben der Kühllogistik die Konfektionierung, den In- und Outbound-Transport sowie lagerlogistische Dienstleistungen.

Krankenhäuser sind die wesentliche Stütze der stationären, verstärkt aber auch der ambulanten Versorgung von Patienten. Daher verwundert es nicht, dass dieser kostenintensive Bereich der Gesundheitsversorgung in entwickelten Industrienationen zunehmend in den Fokus von Qualitätsverbesserungs- und Wirtschaftlichkeitssteigerungsmaßnahmen rückt. Wie aber muss eine qualitative und wirtschaftliche Versorgung von Krankenhäusern mit Medikalprodukten gestaltet sein? Eine Langzeitstudie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS hat sich mit dieser Fragestellung beschäftigt. Dr. Johannes Kriegel, Initiator der Studie, und Franziska Jehle von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe stellen die wesentlichen Optimierungspotenziale dar.

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