Bei der Planung und Qualifizierung unserer temperierten Lager- und Transportkapazitäten gehen wir akribisch vor und berücksichtigen die neuesten Erkenntnisse.
Mittels der Design Qualifizierung (DQ) wird sichergestellt, dass die Materialien und Anlagen die erforderliche Spezifikation erfüllen.
Die Installationsqualifizierung (IQ) belegt die technisch einwandfreie Installation des in der DQ festgelegten Designs nach den geforderten und gesetzlichen Sicherheitsstandards.
In der Funktionsqualifizierung (OQ) wird dokumentiert, wie die geplanten Spezifikationen operativ eingehalten werden. Beispielsweise werden Temperaturgrenz- und -alarmwerte bei definierten Bedingungen festgelegt und Extrem- und Notfallszenarien getestet und dokumentiert.
In der Leistungsqualifizierung (PQ) wiederum wird sichergestellt, dass die Anlage im Zusammenspiel mit der Raumausstattung bei unterschiedlicher Kapazitätsauslastung die geforderte Leistung erbringt.
Basis für die letztgenannte Optimierung ist ein umfangreiches Temperatur-Mapping mit über 50 mobilen Datenloggern. Dabei werden kälteste und wärmste Punkte im Kühlhaus ermittelt und somit die Installationspunkte für die Alarmfühler festgelegt. Die Anlagensteuerung wird gemäß Kapazitätsauslastung eingestellt und hält die Temperatur bei 2–8 °C. Ein automatisch zuschaltendes Notstromaggregat gewährleistet bei Stromausfall die kontinuierliche Kühlung der pharmazeutischen Produkte.

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Integrierte Lösungen für anspruchsvolle Diagnostik-Produkte – arvato services healthcare hat die weltweite Logistik neuartiger Krebsdiagnostik-Produkte der Berliner Epigenomics AG übernommen. Für das Molekulardiagnostik-Unternehmen wickelt der international agierende Outsourcing- und Logistikdienstleister vom Standort Monheim aus die Verteilung anspruchsvoller medizinischer Produkte ab. Empfänger sind sowohl Labore als auch wissenschaftliche Einrichtungen. Das Aufgabenspektrum umfasst neben der Kühllogistik die Konfektionierung, den In- und Outbound-Transport sowie lagerlogistische Dienstleistungen.

Krankenhäuser sind die wesentliche Stütze der stationären, verstärkt aber auch der ambulanten Versorgung von Patienten. Daher verwundert es nicht, dass dieser kostenintensive Bereich der Gesundheitsversorgung in entwickelten Industrienationen zunehmend in den Fokus von Qualitätsverbesserungs- und Wirtschaftlichkeitssteigerungsmaßnahmen rückt. Wie aber muss eine qualitative und wirtschaftliche Versorgung von Krankenhäusern mit Medikalprodukten gestaltet sein? Eine Langzeitstudie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS hat sich mit dieser Fragestellung beschäftigt. Dr. Johannes Kriegel, Initiator der Studie, und Franziska Jehle von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe stellen die wesentlichen Optimierungspotenziale dar.

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